Diana Hasel

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Ich weiß nicht ob Du mich kennst, mein Name ist Diana Hasel. Ich zähle zu den Birkengewächsen und bin eigentlich gar kein Baum, sondern ein von Grund an vielstämmiger sommergrüner Strauch. Wenn du allerdings in meinem ausgewachsenen Zustand mit imposanter Höhe von bis zu 6 m vor mir stehst verstehe ich, dass Du eher an einen Baum denkst. Du findest mich am Waldrändern, Hecken, an Bachufern und lichten Laubwäldern. Wie meine Cousinen Erle und Birke, bin ich ein sehr lichthungriges Wesen. Im Schatten großer Buchen kann ich ein jahrelanges, tristes Dasein fristen, aber in der lichtspendenden Umgebung von Eschen und ähnlichen Laubmischwäldern fühle ich mich viel wohler. Ich liebe das Leben, bilde gerne kleine Bestände und bin steter Begleiter von Euch Menschen, vor allem mit meinen Früchten, den Nüssen. Neben der Vermehrung über meine Früchte kann ich auch Stockausschläge bilden, das heißt aus einem Stumpf kann ich neu austreiben und wachsen. Oberflächlich gesehen ist meine Lebenserwartung 80 bis 100 Jahre. Wegen meiner Fähigkeit mich wieder selbst zu erneuern, kann ich im Grunde ewig leben. Mein Lebenswille ist kaum zu bändigen und hat schon manchen Kleingärtner, der mich loswerden wollte, zur Verzweiflung getrieben, wenn ich aus meiner bis zu 4 m tiefen Pfahlwurzel wieder neu ausgetrieben habe. Ich habe eine glänzend rötlich oder weißgraue von Korkwarzen durchsetzte Rinde. Meine wechselständigen Blätter sind handtellergroß, stark gezähnt, umgekehrt eiförmig und haben eine markante Spitze. Sie sind 6 – 10 cm lang, weich behaart und haben einen drüsig behaarten Blattstiel. Im Frühjahr erscheinen meine Blütenkätzchen lange vor dem Laub. Damit zähle ich zu den Frühblühern und die ersten Honigbienen ernähren sich hauptsächlich von meinen Blüten und den Blüten der Weide.

Die im Handel verfügbaren Haselnüsse stammen meist von der verwandten Lambertshasel. Diese hat größere, bis 2,5 cm lange Früchte. Da diese weniger frosthart ist, ist sie in Südeuropa und Kleinasien beheimatet.
Als Ihr Euch noch auf die Natur und nicht auf die Chemie in der Heilkunde verlassen habt, gehörte ich zur Standardausrüstung jeder Waldapotheke.

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Kiran Igel

Ich weiß nicht ob Du mich kennst mein Name ist Kiran Igel. Überall in Deutschland, von den Meeresdünen bis hin zu den Alpen, noch in einer Höhe von 2000 m bin ich als recht zutraulicher Geselle anzutreffen. Überall wo Menschen sind bin ich auch anzutreffen. In Siedlungen mit Gärten, lichten Wäldern, in Feldern und Parks. Allerdings nur bei Dämmerung und in der Nacht. Tagsüber schlafe ich in einem Nest aus Gras und Moos. Wenn ich unterwegs bin und Du ganz leise bist, kannst Du mich hören, denn ich tapse nicht gerade leise durch das Gelände, auf der Suche nach Futter. Als Insektenfresser schnüffle ich nach Regenwürmern, Schnecken, Insekten, Asseln, Ohrenkriecher und Tausendfüßler. Ich schätze aber auch süßes Obst, Eier und Jungvögel. Selbst Kleinsäuger sind vor mir nicht sicher. Und wenn ich was zu futtern gefunden habe kannst Du mich laut schmatzen hören. Ich habe einen kleinen, plumpen Körper, der etwa 30 cm groß ist, mit einer spitzen Schnauze, kleinen Augen und kurzen runden Ohren. Am Bauch habe ich steife bräunliche Haare, die beim herumtappsen häufig auf der Erde schleifen und neben meinen Füßen Spuren hinterlassen. Mein Rücken ist ganz dicht mit bis zu 8.000 ca. 2 mm dicken Stacheln bedeckt. Wenn ich etwas höre oder bemerke, dann bleibe ich ganz ruhig stehen und bewege mich erst wieder, wenn ich mir sicher bin, dass alles in Ordnung ist. Bei Gefahr rolle ich mich zu einer Stachelkugel zusammen und schütze so meine unbestachelten Körperteile Kopf, Bauch und Beine. Mehrere Stunden kann ich so verbringen und bin vor meinen Fressfeinden, wie Marder oder Fuchs geschützt. Leider hilft diese Strategie nicht bei heranfahrenden Fahrzeugen. Die Weibchen sind etwas kleiner als wir Kerle und bringen im Jahr 1-2 Würfe mit je 2-10 blinden Jungen zur Welt.

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