Upcycling - Bastelkommode zum Testen von Techniken genutzt

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Die alte Kommode hatte schon einige schadhafte Stellen, wie Holzsplitterungen und Stellen die offenbar durch Wasser aufgequollen waren. Nun dachte ich mir, sie soll als Bastelkommode für Material dienen und dann kann ich ja einige Techniken, die ich noch nicht verwendet habe, daran “austesten”.
Nach einem weißen Grundanstrich, habe ich erstmal eine Technik verwendet, die mehrere Farben überblendet.
Oben habe ich dann, mit Decoupage ein Bauernhofmotiv aus Reispapier plaziert.
Auf die Schubladen vorne wurden der Lebensbaum und “Glaube, Liebe, Hoffnung” schabloniert.
Passend zum Bauernhof sind überall noch gelbe Bienen dazugekommen.
Zu guter letzt, habe ich dann noch Rosen mit Kreidefarbe aufgestempelt.
Es ist einfach herrlich, wie im kreativen Prozess während des Tuns neue Ideen entstehen und das Ergebnis wird ganz anders, als geplant.
Ich finde, sie ist ganz nett geworden die “Bastelkommode” und macht wieder richtig was her.

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Freya Holunder

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Ich weiß nicht ob Du mich kennst, mein Name ist Freya Holunder. Ich zähle zu den Geißblattgewächsen. Da ich sehr anspruchslos bin, bin ich in ganz Europa verbreitet. Vielleicht kennst Du mich eher als Hollerbusch, Ellhorn, Falscher Flieder, Schwarzholder, Holderbusch, Eller, Holder, Höller oder Kelkenbusch. Je nach Region habt Ihr Menschen andere Namen für mich. Mit meinem weitreichenden Wurzelwerk besiedle ich Laubwälder, Hecken, Gebüsche und auch Wegränder. Du findest mich häufig in der Nähe von Siedlungen, denn ich suche seit jeher die Nähe zu euch Menschen. Früher war ich in jedem Garten zu finden, denn ich galt als lebende Hausapotheke. Als bis zu 7 m hoher Strauch oder Baum mit überhängenden Zweigen und mit dicht belaubter Krone mache ich schon Eindruck und meine schwarzen Beeren enthalten viel Vitamin C und Kalium. Ihr Menschen wusstet mich seit Urzeiten als Heilpflanze zu schätzen. Meine Blüten, Früchten, Blättern, Holz, Rinde, Mark und Wurzeln wurden in den alten Zeiten gegen eine Vielzahl von Leiden als Heilmittel verwendet. Es heißt sogar, daß Frau Holle in mir wohnt. Die weißen Flocken, die sie beim Bettenmachen ausschüttelt sind im Winter Schnee und im Frühling die kleinen Blütensternchen. Frau Holle war früher die Schutzpatronin von Haus und Hof. Da war ich noch ein echtes Heiligtum. Kannst Du Dir vorstellen, Ihr Menschen habt sogar Straßen um mich herum gebaut, um mich nicht zu fällen und jeder gute Bauernhof hatte seinen eigenen „Hollerbusch“ am Haus. Bauern wagten es früher nicht einen Hollerbusch zu beseitigen. Musste man mich trotzdem fällen, hat man mich damals vorher noch auf Knien um Verzeihung gebeten. Das war noch ein schöner Brauch, den ich Dir bei allen Pflanzen, Tieren, einfach bei allen Lebewesen ans Herz legen möchte. Wenn Du etwas nimmst, dann bedanke Dich vorher dafür und wenn Du etwas zerstören musst, dann überlege ob das wirklich notwendig ist und wenn es gar nicht anders geht, dann bitte rechtzeitig vorher um Verzeihung.

Im Winter kannst Du Dir bei meinem Anblick gar nicht vorstellen, daß ich der Wohnsitz von guten Geistern sein soll, denn dann sehe ich mit meinen krummen Ästen und der rissigen, warzenbedeckten Rinde doch eher wie ein alter Greis aus. Ein Tipp von mir: Aus meinen Zweigen kannst Du prima Flöten und Blasrohre bauen, wenn Du das helle Mark entfernst. Übrigens eine solche Flöte soll angeblich Naturgeister und Elfen herbeirufen können.

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