Ich weiß nicht ob Du mich kennst, mein Name ist Mina Johanniskraut. Vielleicht bin ich Dir auch unter der Bezeichnung „Hartheu“ bekannt. Ich bin ein mächtiges Schutzkraut. Buschig und gefällig 30 – 100 cm hoch, ästig mit 2 erhabenen Längskanten, über und über mit gelb leuchtenden Blüten besetzt, falle ich schnell ins Auge. Ich bin eine wahre Schönheit unter den Kräutern. Wegen meiner leuchtend gelben 2 – 3 cm großen leuchtend gelben Blüten werde ich auch mit der Sonne in Verbindung gebracht. Mit meiner Fröhlichkeit helfe ich sogar dabei Depressionen zu bekämpfen. Ich mag lichte, magere und trockene Standorte, deshalb findest Du mich an Wegrändern, auf Magerwiesen, in lichten Wäldern und auch auf Brachflächen. Ich habe ein weit verzweigtes tief in den Boden reichendes Wurzelwerk und wo ich mich niederlasse, wachse ich auch mehrere Jahre.
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Zu früherer Zeit glaubte man ich könnte den Teufel vertreiben und deshalb kennt man mich auch unter dem Namen „Teufelsflucht“. Der Teufel soll darüber so erbost gewesen sein, dass er vor lauter Wut die Blätter mit einer Nadel perforiert (das heißt durchlöchert) hat. Diese Nadelstiche soll man noch sehen, wenn man das Blatt gegen das Licht hält. In meinen 5-zähligen Kronen- und Kelchblättern dagegen sind dunkle Punkte und Streifen, das kommt von eingelagerten Harzen. Mancherorts nennt man mich deswegen auf Tüpfel-Johanniskraut.
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Alf Adlerfarn
Ich weiß nicht ob Du mich kennst, mein Name ist Alf Adlerfarn. Weil ich so anspruchslos bin findest Du mich in allen Waldtypen, an Waldrändern, Wiesen, Weiden und Torfmooren auf der ganzen Welt. Nur in den polaren Gebieten und in Wüsten gibt es mich nicht. Hier in Deutschland bin ich der größte heimische Farn, denn meine sommergrünen Wedel werden bis zu 2 m hoch. Auf dem bis zu 1 m hohen Blattstiel wachsen die 2 – 4fach gefiederten Blattwedel. Diese entspringen einzeln dem unterirdisch kriechenden und weit verzweigten Wurzelstock. Auf diese Weise kann ich oft dichte Bestände bilden. Meine Blätter sind mit einer blassgründen Tönung ausgestattet und haben eine dreieckige federartige Form. Meine Stiefkinder sind in einem Abstand von bis zu 20 cm von mir. Die Blätter haben anfangs eine wirbelnde Form, anstatt einem Schneckenhaus zu ähneln. Adlerfarn wurde ich genannt, weil der Querschnitt eines meiner Blattstiele die Form des Doppeladlers zeigt. Eine andere Erklärung besagt, dass meine Blattwedel Adlerkrallen ähnlich sehen sollen. Vielleicht kennst Du mich auch unter einem anderen Namen. Man nennt mich auch Flohfarn, Wanzenfarn oder Großer Waldfarn. Meine Verwandten Rippenfarn, Frauenfarn und Wurmfarn sind deutlich kleiner und nicht so verbreitet wie ich.
Ich galt schon immer als geheimnisvolle Pflanze und soll im Zusammenhang mit den Elfen stehen, so heißt es, dass ich zu den Elfen führe
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Das sich Elfen unter meinen majestätischen Wedeln besonders wohl fühlen ist nicht verwunderlich, im alten England galt deshalb der gut gemeinte Rat, sich in der Nähe von Farnen keine Geheimnisse preiszugeben. Die Elfen könnten sie schließlich weiter erzählen. Viele der Mythen, die sich um mich prangen haben ihren Ursprung darin, daß ihr Menschen euch meine Vermehrung nicht erklären konntet. So hieß es bis zur Entschlüsselung des Rätsels, dass Farn genau um Mitternacht, in der längsten Nacht des Jahres – der Johannisnacht – blüht
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